Rumsfeld: Terrorangriff könnte die NeoCon Agenda wiederherstellen
Aufgrund des Freedom of Information Act wurden kürzlich vertrauenswürdige Ausschnitte eines Gesprächs veröffentlicht, in denen Donald Rumsfeld mit dem Top Militäranalysten über die NeoCon Agenda spricht. Er schlägt darin unter anderem vor, dass man die Agenda mit Hilfe eines neuerlichen Terroranschlags wiederherstellen könnte.
Des weiteren können sich sowohl Rumsfeld, als auch die Militäranalysten, einen “brutalen Diktator” im Irak vorstellen, der die US-Interessen überwacht. (Audio)
DELONG: Politically, what are the challenges because you’re not going to have a lot of sympathetic ears up there until it [a terror attack] happens.
RUMSFELD: That’s what I was just going to say. This President’s pretty much a victim of success. We haven’t had an attack in five years. The perception of the threat is so low in this society that it’s not surprising that the behavior pattern reflects a low threat assessment. The same thing’s in Europe, there’s a low threat perception. The correction for that, I suppose, is an attack. And when that happens, then everyone gets energized for another [inaudible] and it’s a shame we don’t have the maturity to recognize the seriousness of the threats…the lethality, the carnage, that can be imposed on our society is so real and so present and so serious that you’d think we’d be able to understand it, but as a society, the longer you get away from 9/11, the less…the less…
(Audio)
Wie viele Beweise braucht es noch, bis die Leute verstehen, dass die NeoCons die Macht in Washington haben?
[via Prison Planet]
Tags: audio, donald rumsfeld, usa
May 19th, 2008 at 11:24
Übersetzt:
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Militäranalyst: Politisch gesehen, was ist die Herausforderung, weil wir werden nicht auf viele offene Ohren treffen bis es [ein Terrorangriff?] passiert.
Rumsfeld: Das ist es, was ich sagen wollte. Dieser Präsident ist quasi das Opfer seines Erfolges. Wir hatten keinen Angriff mehr in den letzten 5 Jahren. Die Empfindung einer Bedrohung in dieser Gesellschaft ist so gering, dass das reflektierte Verhalten auf dieser Grundlage eine geringe Angriffswahrscheinlichkeit hat. Das gleiche in Europa, eine geringe Wahrnehumg für die Bedrohung. Die Korrektur dafür, denke ich, ist ein Angriff. Und wenn das passiert, wird jeder für [unverständlich] mobilisiert sein und es ist eine Schande, dass wir nicht die Verständnisreife haben, den Ernst der Bedrohung zu erkennen. … die Sterblichkeit, das Massaker, das kann auf unsere Gesellschaft aufgezwungen werden, das ist so real und present und so ernst dass man denken würde, dass wir in der Lage sind zu verstehen, aber als Gesellschaft, dass je länger wir vom 11. September entfernt sind, desto weniger … desto weniger … [Kontrolle haben wir über die Gesellschaft?]