BBC’s WTC 7 “Fairy Tails”
23.07.2008, 22:21 Uhr — daniel
Die Geschichte begann, als das Team (Chris Emery, Holland Van den Nieuwenhof und die Crew von www.okcbombing.net) seine eingehende Untersuchung der 1995er OKC Bombings fortsetzte. Fast unbeabsichtigt trafen sie auf mehrere Zeugen, die berichten wollten, dass sie Atta und fünf weitere 9/11-Flugzeugentführer zwischen dem 6. und 8. September in Oklahoma City gesehen hatten.
Am 6. September, zwischen 10 und 12 Uhr, wurden Mohamed Atta und vier 9/11-Flugzeugentführer im OKC National Memorial Museum, von einem Angestellten, gesehen. Dieser erzählte Emery später, dass die fünf in einem nahöstlichen Dialekt geredet hätten und im Museum “ungestüm” wurden. Der Angestellte musste sie auffordern den Mund zu halten oder das Gebäude zu verlassen. Die fünf verließen das Gebäude, sofort nachdem sie die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten.
Der Angestellte erinnert sich deutlich an die fünf, da - in der ganzen Geschichte des Museums - noch nie jemand darum gebeten werden musste, sich zu beherrschen. Es brannte sich in sein Gehirn und er erinnerte sich bereits ein paar tage später wieder daran, als Attas kaltes Starren im nationalen TV zu sehen war - nach den 9/11 Anschlägen.
Der Angestellte versuchte angeblich die Behörden über diesen Vorfall zu informieren, wurde aber ignoriert.
Bei den Entführern die mit Atta gesehen wurden, handelt es sich um: Abdulaziz Alomari, Saeed Algamdi, Ahmed Alnami, and Hamza Algamdi.
Am Abend des 7. September 2001 tauchten Atta und seine Crew in einer Bar in Oklahoma City auf. Die Gruppe kehrte in der darauf folgenden Nacht wieder in diese Bar zurück. Die fünf tranken Bier harte alkoholische Getränke, tanzten und wurden schlussendlich in einen Kampf mit zwei örtlichen Gästen verwickelt (Anti-Fundamentalistisches verhalten).
Atta war, laut Augenzeugenberichten, der Bandenführer und derjenige der kämpfte, während die anderen vier bereit waren sich in die Schlägerei einzubringen, falls es nötig werde.
Chris Emery und sein Team konnten an die Kreditkarten-Rechnungen dieser Nacht gelangen und verbrachten die letzte 18 Monate damit, die Kreditkartennummern ausfindig zu machen, sowie die Autorisierung der Karten selbst. Wie man sich vorstellen kann, war dies keine einfach Aufgabe. Als Mit-Ermittler herausfanden an welche Daten Emery gelangen wollte, entschieden sich viele auszusteigen. Am Ende kam heraus, dass es sich bei der Nummernsequenz auf Attas Kreditkarte um eine Sequenz handelte, die sich nur auf Kreditkarten der U.S.-Regierung findet. Leider blieben die Untersuchungen, was die Kreditkarten anbelangt, zu diesem Zeitpunkt stehen, hauptsächlich weil nicht genügend Ressourcen zur Verfügung standen.
Eine der von Atta und seiner Gruppe benutzen Kreditkartennummern war seit vollen sechs Monaten abgelaufen, bevor sie am 7. und 8. September benutzt und anerkannt wurde. Die Transaktion wurde ohne jegliche Verzögerung anerkannt.
Am 15. September 2001 tauchte ein Freund Attas in der Bar auf, mit einem WEITEREN vermeintlichen Entführer, welcher als Marwan Al Shehhi identifiziert wurde.
Einem Zeugen fällt auf, dass Attas Freund und “der Neue” traurig und irgendwie deprimiert sind.
Attas Freund war bereits seit Jahren ein häufiger Gast des Clubs, und als Störenfried bekannt. Er wurde des öfteren rausgeschmissen.
Dieser Freund bringt also am 15. September Herrn Al-Shehhi mit und sagt “sie hatten Freunde die getötet wurden …”. Sekunden später springt Al-Shehhi über die Bar, packt den Zeugen am Hemdkragen und will mit ihm kämpfen. Der Zeuge dürckt Al-Shehhi weg und brüllt den Freund an: “Was zur Hölle ist los mit ihm…”
Dieser Zeuge sagte später, dass er Al Shehhis Gesicht nie vergessen würde, da es für 10 Sekunden nur 12 bis 18 Inch von seinem eigenen entfernt war.
[via 911truth.org]
Bei einer Auktion im Vereinigten Königreich tauchte ein Dokument auf, welches terroristische Aktivitäten einer jüdischen Gruppe - vor der Etablierung des israelischen Regimes - aufdeckt.
Laut der London Times deckt das Pamphlet mehrere terroristische Aktivitäten der jüdischen Untergrundgruppierung Irgun auf, welche von Menachem Begin angeführt wurde - dem späteren israelischen Premierminister.
Bombenangriffe und Morde durch Untergrundgruppen in Palästina, à la Begins Irgun, führten zum schnellen britischen Rückzug und der Deklaration der Vereinten Nationen, welche zur Gründung Israels führte.
Das Dokument war adressiert an “die Soldaten der Besatzungsarmee” und richtete sich an die britischen Soldaten, die damals in Palästina dienten. Palästina stand zu diesem Zeitpunkt unter britischer Vollmacht, bevor 1948 Israel gegründet wurde. (Anmerkung: Balfour-Erklärung)
Das Pamphlet warnte die Briten explizit den Nahen Osten zu verlassen, oder dem Tod gegenüber zu stehen.
Most of you have been in this country for quite a long time. You have learned what the word ‘terrorist’ means, some of you may even have come into direct contact with them (and heartily desire not to repeat the experience).
Das Dokument wurde 1947 in Palästina ausgegraben.
Nach der Massentötung von 91 britischen Soldaten und Zivilisten, bei dem 1946er Bombenangriff auf das King David Hotel in al-Quds (Jerusalem), warnte die Irgun:
It is unavoidable that many Jewish soldiers and many British soldiers should fall.
Das Pamphlet, welches vermutlich £500 einbringen wird, wird am 6. August in Shropshire bei Mullock’s versteigert.
[via Press TV]
Larry hatte schonmal darüber geschrieben, aber es gibt Neuigkeiten zum Thema.
Es ist fast sieben Jahre her seit - in den Wochen direkt nach 9/11 - Anthrax-Pulver, welches durch die Post versandt wurde, fünf Menschen tötete, die Leben von zwei demokratischen Senatoren bedrohte und einen panischen Kongress in die Verabschiedung des sog. Patriot Act stupste.
In der Zwischenzeit blieb nicht nur der Killer auf freiem Fuß, auch Fehler in der Untersuchung hatten große negative Konsequenzen. Erst letzten Monat stimmte das Justizministerium der Vereinigten Staaten zu, dem ehemaligen Biowaffenexperten Stephen Hatfill 4,6 Millionen Dollar zu zahlen, um ein Gerichtsverfahren abzurechnen, welches er gegen das Justizministerium, das FBI und den ehemaligen Attorney General John Ashcroft geführt hatte, weil diese sein Ansehen und seine Karriere zerstört hatten, indem sie öffentlich behaupteten Hatfill sei in den Vorfall verwickelt gewesen.
Des weiteren wies Glenn Greenwald darauf hin, dass ABC News im Jahr 2001 mit Falschinformationen, durch “gut platzierte Quellen” (vermutlich Offizielle der Bush-Administration), gefüttert wurde, welche eine Verbindung zwischen dem Irak und Anthrax herstellten. Diese erfundene Verbindung wurde von pro-Krieg Cheerleadern häufig zitiert.
Am montägigen White House briefing fragte Eric Brewer, ob Präsident Bush mit dem Fortschritt der Untersuchung zufrieden sei. Pressesprecherin Dana Perino antwortete, dass sie noch nicht einmal wisse, ob er über Neuigkeiten informiert worden wäre.
Hier ist das Gespräch zwischen den beiden:
Q Is the president satisfied with the progress of the investigation into the anthrax attacks?
MS. PERINO: I don’t know if he has had an update on it. But obviously this is something that the FBI is doing. We don’t do the investigation from the White House.
Q Well, is he following the progress?
MS. PERINO: You know, I’m sure he — he gets updated by Director Mueller once a week on a variety of issues. And if that comes up, I’m sure he gets an update.
Q You don’t know if he’s satisfied with the progress?
MS. PERINO: I don’t.
Brewer dachte das es wichtig sei, dass Weiße Haus an die Anschläge zu erinnern, weil der Präsident die Anschläge bei der diesjährigen State of the Union address komplett vergessen zu haben schien, als er sagte:
We are grateful that there has not been another attack on our soil since 9/11.
Die Anthrax-Briefe wurden am 18. September und am 19. Oktober 2001 abgestempelt, ein bis vier Wochen nach 9/11. In seiner Radio-Ansprache, am 3. November 2001, nannte Bush die Briefe “eine zweite Welle von Terroranschlägen” und versprach das “wir diese Verbrechen lösen werden, und wir werden die Verantwortlichen bestrafen”.
Aber bereis wenige Monate später, begann das Weiße Haus die Leute hinzuhalten. Als der damalige Pressesprecher des weißen Hauses, Ari Fleischer, am 25. Februar 2002 über die Geschwindigkeit der Ermittlungen gefragt wurde, antwortet er:
The President would like to get this, obviously, resolved as quickly as is possible. The pace of justice is a methodical one…the President believes the FBI is doing a good, solid job.
Die Frage wurde bei den Briefings des weißen Hauses für die nächsten drei Jahre nicht mehr gestellt, bis ein Reporter Scott McClellan fragte:
Why have we not found the person or persons responsible for the anthrax attacks of 2001?
McClellan antwortete:
That’s a matter that remains a priority. It remains under investigation. The FBI continues to pursue it.
Es ist also unglaublich das die Sprecherin des weißen Hauses, nach drei weiteren Jahren, nur sagen kann: “If that comes up, I’m sure he gets an update.” Und nicht etwa “er glaub das FBI macht gute Arbeit” oder “diese Angelegenheit bleibt Priorität”, nur “wenn es aufkommt, bekommt er ein Update”.
Das ein einfach nicht akzeptabel. Warum lässt der Präsident es nicht aufkommen? Und genau so schlimm: Warum haben die Massenmedien die Regierung nicht härter angetrieben, was diese Angelegenheit angeht? Besonders nachdem diese Story, von David Willman in den L.A. Times, aufdeckte, dass das Justizministerium den Fokus der Ermittlungen - für fünf Jahre - auf Hatfill hielt, obwohl die Ermittler nie irgendeinen Beweis für eine Verbindung zwischen ihm und den Anschlägen fanden. Viele Experten, die in den Fall involviert waren, gehen jetzt davon aus, dass er nie gelöst wird.
[via The Raw Story]
Wir sehen hier den 16-jährigen Kanadier Omar Khadr, während eines Verhörs, das im Jahr 2003 stattfand und 4 tage lang dauerte.
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